Naturschutz/Vogelschutz/UHU

Der UHU (bubo bubo), bis ins 20.Jahrhundert bekämpft, da er als Jagd und Beutetier unsere heimischen Tiere, wie Feldhase, Reh usw. als Nahrungsgrundlage benötigt, war in weiten Gebieten Mitteleuropas fast ausgestorben.

So konnte er sich auch in Hessen nur erhalten oder wieder zu ihren aktuellen Beständen entwickeln, weil durch menschliche Aktivitäten die notwendigen Sekundär-Lebensräume geschaffen wurden.

Sein Brutgebiet ist vorwiegend in Steilwänden und Steilhängen, wobei sie diese Nistplätze über Generationen hinweg besetzen.

In unserem Steinbruch in Elbtal-Elbgrund hat sich seit Jahren ein Uhu eingenistet. Ungestört vom laufenden Produktionsprozess, von Lärm durch den täglichen Abbau und von den dort arbeitenden Menschen, ist er dort heimisch geworden.

Im Rahmen unseres jährlichen Monitoring Programms werden die Population und Entwicklung zahlreicher, meist artenschutzgefährdeter Tiere, in unserem Steinbruch, überwacht. Dort wird auch die Entwicklung und Lebensgewohnheit des Uhu eingehend beobachtet.

Um diese Lebensbedingungen für den Uhu in unserem Steinbruch zu optimieren, haben wir mit dem Land Hessen einen Vertrag zur Umsetzung der Vogelschutzrichtlinie im Vogelschutzgebiet geschlossen. Im Zuge dessen wurden, in enger Zusammenarbeit mit dem Vogelschutzbeauftragten, Brutkästen in der Steilwand des Steinbruchs eingebracht.

 

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